Betrugsangriffe nehmen schneller zu als die Abwehrmaßnahmen von Unternehmen, wie ein neuer Experian-Bericht zeigt.

Betrugsfälle übertreffen die Abwehrmaßnahmen der Unternehmen, warnt ein neuer Experian-Bericht

Alarmierender Anstieg der Betrugsverluste

Eine aktuelle globale Studie von Experian zeigt einen besorgniserregenden Trend: 64 % der Unternehmen in EMEA und im asiatisch-pazifischen Raum verzeichnen einen sprunghaften Anstieg von Betrugsverlusten. Die von Forrester Consulting durchgeführte Studie verdeutlicht die wachsende Lücke in der Betrugsprävention, die durch den Einsatz ausgeklügelter, KI-gestützter Angriffe von Kriminellen noch verschärft wird. Trotz intensiver Bemühungen geben 68 % der Unternehmen zu, dass ihre aktuellen Sicherheitsmaßnahmen unzureichend sind.

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Technologielücken Langsame Reaktion

Die Herausforderung ist offensichtlich: Traditionelle Methoden stoßen an ihre Grenzen. Erstaunliche 71 % der Unternehmen investieren mehr in Betrugsbekämpfungstechnologie als in menschliche Analysten. Diese Entwicklung unterstreicht die Unzulänglichkeit manueller Prüfungen und regelbasierter Systeme. Es ist Zeit für eine Modernisierung, doch die altbekannte Debatte um Eigenentwicklung oder Fremdbezug behindert ein schnelles Handeln.

Modernisierung durch maschinelles Lernen

Sieben von zehn Befragten sehen die Modernisierung ihrer Betrugspräventionslösungen als oberste Priorität. Die Migration von Systemen in die Cloud und die Integration neuer Tools sind ebenfalls entscheidend. Geräte- und Verhaltensdaten sind heute unerlässlich für eine präzise Betrugserkennung. Maschinelles Lernen (ML) wird unverzichtbar. Rund 67 % der Unternehmen, die ML implementiert haben, berichten von einer höheren Erkennungsgenauigkeit.

Entscheidender Vorteil Prozentsatz der Befragten
Echtzeiterkennung 54%
Fähigkeit zum Umlernen von Modellen 70%

Branchenspezifische Trends

Der Bericht untersucht branchenübergreifende Trends. Im Finanzdienstleistungs- und Telekommunikationssektor sind Social Engineering und Identitätsdiebstahl weit verbreitet. Der E-Commerce kämpft derweil mit Betrug durch Dritte und Missbrauch von Rückerstattungen. Diese Erkenntnisse helfen Unternehmen, ihre Schutzstrategien effektiv anzupassen.

Zusammenarbeit ist die Zukunft

Betrugsprävention ist keine einsame Aufgabe. Fast 73 % der Unternehmen sind sich einig, wie wichtig der Austausch von Betrugsinformationen ist. Vertrauen und eine sichere Infrastruktur sind unerlässlich. Experian fördert die Zusammenarbeit durch zentral verwaltete Plattformen und API-Anbindungen und gewährleistet so Sicherheit und die Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen.

Experians Verpflichtung

Experian, ein führendes Unternehmen im Bereich Daten und Technologie, spielt eine Vorreiterrolle in diesen Bestrebungen. Mit Hauptsitz in Dublin und Präsenz in 33 Ländern unterstützt Experian Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen. Das Unternehmen treibt Innovationen in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen und weiteren Branchen voran und nutzt dabei stets seine einzigartige Kombination aus Daten und Analysen.

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Die Straße entlang

Shail Deep, COO von Experian EMEA & APAC, bringt die Dringlichkeit auf den Punkt: „Betrug entwickelt sich ständig weiter. Unternehmen müssen ihre Strategien jetzt modernisieren. Geräteintelligenz, Verhaltensanalysen und maschinelles Lernen sind unerlässlich. Zusammenarbeit und Innovation bilden das Fundament für Resilienz.“

Methodik

Die Ergebnisse von Experian basieren auf einer Umfrage unter 979 leitenden Betrugsmanagern in neun Ländern: Australien, Dänemark, Deutschland, Indien, Italien, Neuseeland, Norwegen, Südafrika und Spanien. Die im Juli 2025 durchgeführte Studie zielt darauf ab, die wichtigsten Trends im Bereich der Betrugsprävention zu erfassen.

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